Innovationsforschung
Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien
Forschung in der Nanoelektronik
In 2005 eröffnet, als Public-Private-Partnership, wird heute neben der Partnerschaft mit dem Halbleiterhersteller GlobalFoundries auch die Zusammenarbeit mit anderen Foschungseinrichtungen und Industriepartnern angestrebt. Als Forschungseinrichtung der Fraunhofer Gesellschaft beschäftigt sich das Center Nanoelektronische Technologien mit verschiedensten Problemstellungen der Halbleiterbranche. In enger Anbindung an die Hersteller am Standort Dresden Nord forschen die Wissenschaftler unter anderem an Themen wie die Weiterentwicklung und Charakterisierung von Materialien und Analysemethoden oder der Weiterentwicklung von Prozessmethoden. Durch die lokale Nähe zu den Fertigungslinien des Partners und das vorhandene Know-how können viele Synergieeffekte genutzt werden. Dadurch ist es möglich Entwicklungen und neue Prozesse schnell in die Fertigungsabläufe einzubauen, was es wiederum erlaubt Herstellungskosten und -zeit zu sparen.
Kompetenzgebiete des Fraunhofer CNT
Aktuelles
BMBF fördert Fraunhofer CNT Projekt mit 4,2 Mio €
Die fortschreitende Miniaturisierung von elektronischen Schaltungen, wie in der ITRS-Roadmap* beschrieben, verlangt für die Fertigung von Halbleiterbauelementen eine ständige Weiterentwicklung bzw. Neuentwicklung wesentlicher Prozessschritte sowie die Entwicklung und Integration neuer Materialien. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen des Forschungsprogramms IKT 2020 und der Hightech-Strategie für Deutschland am Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien in Dresden das Forschungsvorhaben BRIDGE** mit rund 4,2 Mio. Euro zur Entwicklung von ausgewählten Basistechnologien, die für die Herstellung modernster Mikrochips benötigt werden. Ziel des BMBF-Forschungsprogramms IKT 2020 ist es unter anderem, den Standort Dresden durch die Stärkung der Mikroelektronik-Kompetenzzentren zukunftsfähig zu machen.


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